Inspiration: The Danger of a Single Story

Während wir uns um den Blog Gedanken gemacht haben, bin ich auf dieses Video gestoßen. Es war eine riesige Inspiration als auch Motivation für den Blog.

Chimamanda Ngozi Adichie, Autorin und Feministin aus Nigeria spricht in ihrer Rede von der Gefahr einer einzelnen Geschichte. Dass man durch eine einzelne Geschichte nicht auf ein ganzes Land oder Menschengruppen schließen sollte.

Sie erzählt von ihrer amerikanischen Mitbewohnerin, die nur „eine“ Geschichte von Afrika kannte. So war sie verwundert, das Chimamanda fließend Englisch sprechen konnte und sie auf die Frage nach „Tribal-Musik“ Maria Carey auflegte. Ebenso verblüfft war sie, dass Chimamanda einen Ofen bedienen konnte. Sie hatte Mitleid mit Ihr, ohne sie zu kennen.

“The single story creates stereotypes, and the problem with stereotypes is not that they are untrue, but that they are incomplete. They make one story become the only story.” (Chimamanda Ngozi Adichie)

Eben nicht nur eine Story zu erzählen, sondern viele. Erfahrungen sind immer individuell und subjektiv – sie dürfen nicht zur einzigen Geschichte werden.

Sie nimmt sich in diesem Text selber nicht aus und berichtet von ihren Gefühlen als sie Mexiko bereiste und realisiert hat, wie sehr sich ihr Bild von den mexikanischen Immigrant_innen in Amerika zu einem Bild über ein ganzes Land verfestigt hatte.

“There were endless stories of Mexicans as people who were fleecing the healthcare system, sneaking across the border, being arrested at the border, that sort of thing. I remember walking around on my first day in Guadalajara, watching the people going to work, rolling up tortillas in the marketplace, smoking, laughing. I remember first feeling slight surprise. And then, I was overwhelmed with shame. I realized that I had been so immersed in the media coverage of Mexicans that they had become one thing in my mind, the abject immigrant.” (Chimamanda Ngozi Adichie)

Ich glaube dass jeder solch einen Moment schon einmal erlebt hat.

Aber es geht nicht darum, zu belehren oder kritisch zu beleuchten. Die Thematik soll einfach ein Ansporn sein, viele und unterschiedliche Erfahrungen von Menschen darzustellen. Dies soll ja in erster Hinsicht unterhalten und einem die Chance geben, sich von neuen (und auch einem bekannten) Städten, Gerichten, Liedern usw. zu inspirieren.

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